Liebe Lisa

Arne am 26.09.2012 um 15:18 Uhr - zum Artikel

Liebe Lisa. [1]

Heute ist ein Kurier unterwegs zu Dir mit einem Teil meines Knochenmarks, um Dir mit Deiner lebensbedrohlichen Krankheit zu helfen. Dass das möglich ist, ist einfach unglaublich: Als gesunder Mensch habe ich mit wenig Aufwand, kaum Schmerzen und Risiko die Chance, Dir mit Deiner schweren Krankheit zu helfen.

Ich wünsche Dir, dass die Knochenmarktransplantation erfolgreich verläuft und schnell bei Dir anschlägt. Nach der Spende durfte ich erfahren, wohin die Spende geht und weiß nun, dass Du in Deutschland lebst, 25 Jahre alt bist und noch viele Jahre vor Dir haben sollst.

Bald sind wir genetische Zwillinge. In drei bis vier Monaten erfahre ich, ob es funktioniert hat. Ich hoffe es sehr.

Alles erdenklich Gute,

Arne

Übrigens: Die Online-Registrierung bei der DKMS ist so einfach!

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Wer wirbt für BILD?

Arne am 22.03.2012 um 09:42 Uhr - zum Artikel

Ich mag die Bildzeitung nicht! Aus Gründen.

In einer (mög­lich­er­wei­se) Über­sprungs­hand­lung mag ich den ganzen Axel-Springer-Verlag nicht und will daher dem Ver­lag am besten kein Geld zu­kom­men las­sen, mit dem letzt­lich die Recherchemethoden der Bild fi­nan­ziell aus­ge­stat­tet wer­den könn­ten. Per­so­nen, die sich mit der „Bild“-Zei­tung ver­brü­dern, sind mir daher grund­-un­sym­pa­thisch. Dazu zäh­len zum Bei­spiel all die­je­ni­gen Pro­mi­nen­ten, die sich mit meistens sel­ten däm­lich­en, iro­ni­schen Sprüchen von Wer­be­pla­ka­ten auf­drän­gen. Sym­pa­thisch sind mir hinge­gen: Judith Holofernes, Anke Engelke, Christoph Maria Herbst und Charlotte Roche, die sich öf­fent­lich ge­gen die „Bild“-Zei­tung aussprechen.

Nun trug es sich zu, dass ich eines Tages be­quem auf dem Sofa lag und mich von einer Koch­show be­du­deln ließ, die mich hin­rei­chend un­ter­hielt: Topf­geld­jäger im ZDF mit Steffen Henssler als Koch und Mo­de­ra­tor. Eine recht sym­pa­thi­sche Sen­dung mit sym­pa­thi­schem Mo­de­ra­tor. Dachte ich, bis … ich wenig später einen „Bild“-Zei­tungs-Werbe­spot sah mit … Steffen Henssler.

Steffen Henssler wirbt für BILDSteffen Henssler wirbt für BILD

Für mich ein merk­wür­di­ger Mo­ment, fühl­te ich mich doch plötzlich illoyal mir sel­bst ge­gen­über, hatte ich doch tat­säch­lich die ganze Sen­dung ver­gnügt mit Steffen Henssler sym­pa­thi­siert, der aber offenbar für etwas wirbt, gegen das sich jede Faser meines Körpers sträubt: die men­schen­ver­ach­ten­den Me­tho­den und In­hal­te der „Bild“-Zei­tung.

Genau die­ser Mo­ment war die Geburt­stunde des fol­gen­den Web­pro­jekts: http://wirbt-fuer-bild.de Eine Web­site, die nichts anderes tut, als klar und über­sicht­lich diejenigen Pro­mi­nen­ten auf­zu­füh­ren, die trotz der – sehr wohl be­kannten – Kritik an der „Bild“-Zei­tung für die­se wer­ben.

Dies soll kein Pran­ger sein, aber ich fühle mich mit dieser Übersicht wohl. Film und Fernsehen bemühen sich zumeist, uns ein sympathisches Image von Prominenten zu zeigen. Wenn diese Prominenten aber entweder die „Bild“-Zei­tung wirklich schätzen oder aber aus Angst vor negativen Schlagzeilen die Verbrüderung mit der „Bild“-Zei­tung suchen, will ich das wissen. Wer­bung für die „Bild“-Zei­tung ist eben nicht wie jede be­lie­bi­ge Schuh-, Sup­pen- oder Auto­wer­bung, son­dern auch ein State­ment, dass einem die Ver­brü­de­rung mit der „Bild“-Zei­tung mehr wert ist als die­je­ni­gen Men­schen, deren Schick­sa­le die „Bild“-Zei­tung Tag für Tag für Schlag­zei­len ver­kauft.

Die Ver­brü­de­rung mit der „Bild“-Zei­tung muss auf­hören!

tl;dr
Wer wissen will, welche Pro­mi­nen­ten für BILD wer­ben, guckt hier: http://wirbt-fuer-bild.de

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3 von 249

Arne am 24.07.2011 um 13:35 Uhr - zum Artikel

Meines Eindrucks nach eine der vernachlässigsten Zahlen der letzten Zeit, des­wegen er­wache ich dafür aus mei­ner 18-mo­na­ti­gen Blog­star­re. Auf­merk­sam ge­wor­den darauf bin ich im Rah­men der Be­richt­er­stat­tung zu den An­schlä­gen in Norwegen:

3 von 249 Terror­an­schlä­gen in Europa im Jahr 2010 hat­ten isla­misti­schen Hin­ter­grund.

3 von 249! Wenig mehr als 1%. Dies in Bezug zu der Präsenz von is­la­misti­schem Ter­ror in der öf­fent­li­chen Wahr­neh­mung und in der Ar­gu­men­ta­tion für Krie­ge in der Welt zu setzen, über­las­se ich dem Leser. Das blu­tig­ste At­ten­tat der Bun­des­re­publik Deutsch­land war übri­gens das Oktoberfestattentat 1980 – mit rechts­ex­tre­misti­schem Hin­ter­grund.

Zahlen aus dem Europol-Jahresbericht 2010 via derStandard.at.

In related news: Wer solche Experten kennt, braucht keine Laien (FAZ)

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twick-it-Herausforderung – Auswertung

Arne am 09.01.2011 um 12:42 Uhr - zum Artikel

Erste Auswertung nach (ungefähr) einer Woche

So, nach meiner Aufforderung zum Fernduell bei twick.it ist nun gut eine Woche vergangen; Zeit also für die Auswertung:

Achim habe ich erstaunlicherweise trotz eines Vorsprungs von 5 Punkten noch bei dem Twick zum Thema Penis schlagen können, mit 4 zu 3 positiven Bewertungen – mit dem Einwand des Zoologen, dass die Unterscheidung zwischen Mensch und Tier nicht korrekt ist. Aber bei twick.it zählt eben wie gut der Leser die Erklärung findet, auch mit der Gefahr wenig exakter oder sogar falscher Erklärungen.

Bei der zweiten Herausforderung zum Twick Asien von Achim muss ich mich dafür mit 1 zu 5 Bewertungen überdeutlich geschlagen geben.

Zwischen tobyS und mir steht es bei Data Mining noch 1:1, hier erwarte ich aber mittelfristig eine positive Entwicklung für mich.

Mit Julia habe ich mich bei den Twicks zu den Themen Lokalpatriotismus, Déformation professionelle und Hauptstadt duelliert. Hier steht es insgesamt unentschieden, bei der Hauptstadt liege ich mit mit 3:1 vorne, bei dem Lokalpatriotismus liege ich mit 0:2 zurück und die Déformation professionelle hat wohl nicht genug Leser und damit keine Bewertungen gesammelt: 0 zu 0.

Mir hat es Spaß gemacht, Herausforderungen nehme ich auch weiterhin gerne entgegen. Dank an alle Duellanten.

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twick.it

Arne am 09.01.2011 um 12:42 Uhr - zum Artikel

Eine Online-Enzyklopädie mit hoher Dichte

Eine neue Online-Enzyklopädie hat das Licht der Welt erblickt: http://twick.it. Diese Enzyklopädie steht anders als viele Neugründungen der letzten Tage aber in keinem Konkurrenzverhältnis zur Wikipedia, denn sie will jedes Thema nach Vorlage von Twitter in nur 140 Zeichen beschreiben.

Was sich zuerst wie eine Spielerei anhört und für mich auch erst eine war, entwickelt schnell enormen Spaß für den Autoren und hat einen auch für die Wikipedia ungemein wichtigen Kerngedanken auf die Spitze getrieben: Die absolute Verdichtung von Wissen. Die kompromisslose Reduktion einer Menge von Zeichen/Buchstaben auf ihren maximalen Informationsgehalt.

Klar ist, dass Themen damit nicht vollständig dargestellt werden, sondern vor Allem in Kombination mit dem zusätzlich angegebenen Link ein möglichst gutes Sprungbrett für dieses Thema bieten sollen.

Das ist mitunter eine beliebig schwierige Aufgabe, aber es funktioniert.

Da zu jedem Thema mehrere Twicks (so heißen die kurzen Einträge) mehrerer Benutzer existieren können, die bewertet werden, macht es großen Spaß ein Wettrennen um den bestbewerteten Twick zu starten.

Und deswegen fordere ich jetzt hier dazu auf! Einfach in den Kommentaren Deinen twick.it-Benutzernamen und das Stichwort angeben und ich nehme die Herausforderung an, einen höher-bewerteten Twick zu schreiben. Du trittst an gegen mein Benutzerkonto „norro“. Mehrfachaccounts zur Bewertung der eigenen Twicks sind natürlich auf meiner und auf Deiner Seite Tabu! Ausgewertet wird nach einer Woche.

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