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Lesenswert[3]
Eine subjektive Auswahl besonders lesenswerter [1] Wikipedia-Artikel
Theatrophon – unbekannt
Goldener Schnitt – bekannt, aber nicht in dieser Tiefe
Chili con Carne – nicht aus Mexiko
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- „Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden.
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Wilhelm, das Bügelbrett
Ein neues Bügelbrett
Ein anonymer Gastautor dokumentiert heute im BILDblog einen neuen Wikipedia-Scherz, der sich rasant und ungeprüft durch die Medien verbeitet.
Der ungenannte Autor hat anonym am Abend des 8. Februar den Namen des (noch) amtierenden Bundeswirtschaftsministers auf den Vornamen „Wilhelm“ erweitert. [1] Nachdem sich dieser falsche Name zu SPIEGEL Online herumgesprochen hatte, wurde eben dieser Artikel bei Wikipedia wiederum als Quelle für den Namen angegeben. [2] Das Titanic Magazin hat dazu einmal ein Diagramm gezeigt, dass genau diesen Effekt aufzeigt. In der schnellen Wechselwirkung Wikipedia ↔ Onlinemedien kann auf diese Weise jede Falschinformation zur (zumindest kurzfristigen) Wahrheit mutieren. Erschreckend.
Quelle: Titanic MagazinDer Scherz ist inzwischen aufgrund der Geschichte von BILDblog aus aus dem Wikipedia-Artikel verschwunden, fraglich ist jedoch, wie lang er sich noch in anderen (Online-) Medien hält. Er ist unter anderem bei SPIEGEL Online, Handelsblatt.com, heute.de, im RTL-Nachtjournal, in der Süddeutschen Zeitung und auf der Titelseite der BILD gelandet.
Die Überschrift zeigt, dass ich versucht bin, eine neuerliche Selbstreferenz zu wagen, man möge mir dies verzeihen. Die Geschichte erinnert stark an den Vorfall rund um die Frauen-Nationalelf. Damals handelte es sich jedoch im wesentlichen um Unsinn, um Unterhaltung. Dieser Vorfall zeigt die Erschließung der Politik und belegt, dass Journalisten auch in diesem Themengebiet offenbar unvorsichtig mit Informationen und Quellen umgehen.
Die möglichen Auswirkungen sind beliebig. Aktuell (11. Februar, morgens) ergibt übrigens der gefälschte Name bereits mehr Treffer bei Google (141 exakte Treffer [3] ) als der richtige Name (93 exakte Treffer [4] ). Glückwunsch, er ist somit wahr.
Die ganze Geschichte im BILDblog: „Wie ich Freiherr von Guttenberg zu Wilhelm machte“.
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- Anonyme Einfügung am 8. Februar um 21:40 Uhr.
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- Suchanfrage "Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg"; 141 Treffer bei Google am 11. Februar, morgens.
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- Suchanfrage `"Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg"`_; 93 Treffer bei Google am 11. Februar, morgens.
malformed hyperlink target.
… weiterlesen. -
Lesenswert[2]
Eine subjektive Auswahl besonders lesenswerter [1] Wikipedia-Artikel
Gertie the Dinosaur – nostalgisch
ahoi – beeindruckend umfangreich
Fluchtafel – ungeahnt
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- „Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden.
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Lesenswert
Eine subjektive Auswahl besonders lesenswerter [1] Wikipedia-Artikel
Der zweite und dritte Artikel in der Liste liegen auch als gesprochener Artikel [#]_ vor und sind damit nicht nur lesens- sondern auch überaus hörenswert.
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- „Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden.
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- Einige ausgewählte Artikel der Wikipedia werden von Freiwilligen in ein Mikrofon gesprochen, siehe WikiProjekt Gesprochene Wikipedia. Mittlerweile sind das schon über 250 Artikel, jeweils zu erkennen an diesem Symbol in der oberen, rechten Ecke der entsprechenden Wikipedia-Artikel:

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Sprache ins Grundgesetz
… und mögliche Folgen.
Eine der jüngeren Forderungen der CDU ist es, die deutsche Sprache im Grundgesetz zu verankern. [1] Doch was hat das für Auswirkungen auf den Alltag der Deutschen?
Der betreffende Artikel 22 des Grundgesetzes legt bislang relativ unspektakulär lediglich die Hauptstadt und die Farben der Bundesflagge fest. Doch wenn dieser Artikel um den betreffenden Absatz erweitert wird …
… wird dann vom Verfassungsschutz beobachtet, wer mehrmals der Verwechslung von „als“ und „wie“ auffällig geworden ist?
… werden wir alle durch das tägliche Lauschen von Gesprächen zu IMs? [2]
… wertet das den Beruf des Deutschlehrers auf?
… werden diese nun besonders sorgfältig vom Verfassungsschutz beobachtet, weil sie durch schlampigen Unterricht potentielle Verfassungsfeinde ausbilden?
Fragen über Fragen. Wer weiß, ob sich jedes Mitglied des CDU-Parteitags darüber hinreichend im Klaren war.
Fallen jemandem noch weitere mögliche Folgen ein?
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- Inoffizieller Mitarbeiter der Staatssichereit (Wikipedia)
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- tagesschau.de: CDU will Deutsch im Grundgesetz verankern (abgerufen am 5. Dezember 2008)
