Dubai

Auf der Rückreise aus Japan hatte ich einen längeren Zwischenstopp am Flughafen von Dubai. Der sechsstündige Aufenthalt mit Halt an den bekanntesten Attraktionen lässt mich fassungslos zurück.

Der Eindruck an Übermaß und Größe übertrifft den aus New York noch um die Beliebigkeit und offenbar grenzenlosen Einsatz und Verfügbarkeit von Ressourcen. Burj Khalifa ist da nur der Fliegenschiss obendrauf, der der ganzen Absurdität allerhöchstens noch die Krone aufsetzt.

Kein Screenshot aus SimCity, sondern Dubai. Bild: Tim Reckmann, cc-by-2.0

Ich muss mich in den nächsten Tagen eingehender mit Dubai beschäftigen, um die wichtigsten Fragen zu klären: Wie? Wer? Wo? Und warum?

Die Menge an Gebäuden und Hotels ist absurd, wenn man bedenkt, dass dies eine aus Erdöl gestampfte Stadt in der Wüste ist. Die Menge an Wasser ist absurd, die täglich verbraten wird, um sie zu begrünen. Wer zieht hier hin und wer macht das Publikum aus, das allein die eine Straße am Leben hält, an der sich auf ca. 2 km nur Schönheitschirurg:innen, europäische Zahnmediziner:innen und Beauty Salons für Hunde aneinander reihen?

Es ist absurd.

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