Lesenswert[2]

Eine subjektive Auswahl besonders lesenswerter1)„Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden. Wikipedia-Artikel

References
1 „Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden.

Kein Bügelbrett

Die Welt hat´s verstanden

Für die Fußballfrauen gab es 1989 zum EM-Sieg kein Bügelbrett als Siegprämie. Und Welt Online hat´s verstanden. Yay!

Wer mag, kann ja mal den anderen in dem Welt-Online-Artikel angegebenen Siegprämien hinterher recherchieren. Vielleicht findet sich ja ein weiteres Bügelbrett (im übertragenen Sinne).

Bis dahin bleibt die Hoffnung, dass die Welt-Redakteure die Bügelbrettgeschichte im Hinterkopf habend den Rest hinreichend nachgeprüft haben.

Ethik in der Robotik

Philosophierende Roboter

Über die von Informatikprofessor Noel Sharkey angestoßene Diskussion zu Ethik und Verantwortlichkeit in der Robotik.

Ethik als Grunddisziplin der Philosophie, also der Lehre vom Sein, ist kein Feld, das man klassisch der Robotik zuweisen würde. Noel Sharkey, Professor für künstliche Intelligenz und Robotik an der Universität Sheffield, will jedoch genau das Robotern beibringen. Grundlage für die Idee ist der aktuelle − und in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit nach noch verstärkte − Einsatz von Robotern im direkten Kontakt mit Menschen. Das meint zum einen den Einsatz zu militärischen Zwecken und zum anderen den Einsatz von Robotern zur Pflege von Alten, Kranken und Kindern. Hier will Sharkey eine Diskussion über Ethik und Verantwortlichkeit bei Robotern lostreten.

Das wirkt noch wie Zukunftsmusik, in Japan und Südkorea kommen Roboter zur Kinder- und Altenbetreuung jedoch mehr und mehr in Mode und auch die Zahl der Militärs, die Roboter aktiv einsetzen, nimmt stetig zu.

Interessant ist die Diskussion über Ethik in der Robotik deshalb auch, weil dadurch die letzte der vier Grunddisziplinen der Philosophie (Logik, Ethik, Epistimelogie, Metaphysik/Ontologie) für Maschinen erschlossen wird. Logik, Epistimelogie (Erkenntnistheorie) und Ontologie sind von der Informatik behandelt und dadurch im Prinzip für Maschinen verfügbar.1)Im Prinzip verfügbar; der Informatikbegriff „Ontologie“ ist nicht deckungsgleich mit dem philosophischen Begriff der Ontologie und Metaphysik. Die Ethik hinzuzufügen ist da eine interessante Erweiterung. Können Roboter dann Philosophieren?

Mehr dazu beim Robotik-Blog.

References
1 Im Prinzip verfügbar; der Informatikbegriff „Ontologie“ ist nicht deckungsgleich mit dem philosophischen Begriff der Ontologie und Metaphysik.

Heimreise

Die durchlebten Phasen meiner Heimreise

Meine Heimreisen (im Sinne von: Heimreisen, nicht: „ins Heim reisen“) lassen sich in mehrere typische Phasen einteilen.

  1. Phase: Keine CDs dabei, Radiosender suchen.
  2. Phase: Das Radio beginnt zu knacken − man verlässt die Startregion und muss ab jetzt regelmäßig neue Sender suchen.
  3. Phase: Die Leute an den Rasthöfen geben allmählich das lustige Sprechen auf.
  4. Phase: Langeweile.
  5. Phase: Vertaulichkeit stellt sich ein, die durchfahrenen Ortschaften klingen mehr und mehr nach Staunachrichten.
  6. Phase: Zielphase − es lassen sich Abkürzungen fahren, Orte rufen immer häufiger Assoziationen hervor.
  7. Phase: Angekommen.

Lesenswert

Eine subjektive Auswahl besonders lesenswerter1)„Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden. Wikipedia-Artikel:

Der zweite und dritte Artikel in der Liste liegen auch als gesprochener Artikel2)Einige ausgewählte Artikel der Wikipedia werden von Freiwilligen in ein Mikrofon gesprochen, siehe WikiProjekt Gesprochene Wikipedia. Mittlerweile sind das schon über 250 Artikel, jeweils zu erkennen an diesem Symbol in der oberen, rechten Ecke der entsprechenden Wikipedia-Artikel:sym vor und sind damit nicht nur lesens- sondern auch überaus hörenswert.

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1 „Lesenswert“ ist hier strenggenommen nicht einmal der korrekte Ausdruck, denn alle drei verlinkten Artikel sind von der Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur zu lesenswerten, sondern sogar zu exzellenten Artikel gewählt worden.
2 Einige ausgewählte Artikel der Wikipedia werden von Freiwilligen in ein Mikrofon gesprochen, siehe WikiProjekt Gesprochene Wikipedia. Mittlerweile sind das schon über 250 Artikel, jeweils zu erkennen an diesem Symbol in der oberen, rechten Ecke der entsprechenden Wikipedia-Artikel:sym